Was ist in einem Frappé?
Wenn die Sonne brennt, sieht man überall Menschen mit einem kühlen Kaffeebecher in der Hand – oft ist es das beliebte Frappé, das für Erfrischung sorgt.
Ein klassisches Frappé wird aus Kaffee, Eis, Milch und einem Süssungsmittel deiner Wahl gemixt. Dabei kann der Kaffee Instant, frisch gebrüht oder Espresso sein. Auch bei der Milch hast du die Wahl – ob tierisch oder pflanzlich wie Mandel-, Soja- oder Hafermilch. Für zusätzliche Süsse sorgen Zucker oder aromatische Sirups, während Vanille, Schokolade oder Karamell das Frappé geschmacklich veredeln. Alles wird gemixt, bis die Mischung schön cremig und schaumig ist – genau das Richtige für einen heissen Sommertag.
Traditionell serviert man Frappés in einem hohen Glas mit Schlagrahm und hübschen Toppings. Und übrigens: Frappé muss nicht immer Kaffee enthalten – es gibt auch Varianten mit Tee, Fruchtsaft oder sogar heisser Schokolade.
Frappé-Genüsse rund um die Welt
Das Frappé zeigt sich international von ganz unterschiedlichen Seiten – jede Version ist ein neues Geschmackserlebnis.
In Griechenland erwartet dich ein Mix aus Instantkaffee, Zucker, Wasser und auf Wunsch Milch – kräftig geschüttelt für die klassische Schaumkrone.
In Bulgarien ersetzt man das Wasser durch Sprudel, während Dänemark gleich ganz auf Milch setzt. In Serbien wird’s besonders cremig mit Milch oder Glace und frischem Schlagrahm obendrauf.
In Boston hingegen bedeutet «Frap» nichts anderes als ein klassischer Glacé-Milchshake – ganz ohne Kaffee!
Wenn du dachtest, du kennst das Frappé in- und auswendig – dann wird dich die Vielfalt rund um die Welt garantiert überraschen!
Was ist der Ursprung des Frappés?
Das Kaffeefrappé machte seine ersten Schritte im 19. Jahrhundert – in Varianten von slush-artig bis hin zu klassischem Eiskaffee.
Doch die wahre Geburtsstunde des modernen Frappés schlug 1957 an der Internationalen Messe in Thessaloniki, Griechenland. Ein Nestlé®-Vertreter stellte dort eigentlich ein Instant-Schoggi-Getränk für Kinder vor, das mit Milch im Shaker zubereitet wurde. Als kein heisses Wasser zur Verfügung stand, griff man zu Instantkaffee, kaltem Wasser und Eiswürfeln – und so entstand das Frappé, wie wir es heute kennen und lieben.
Diese Variante ist in Griechenland bis heute ein echter Klassiker und wird dort in fast jedem Café serviert.
Was ist also der Unterschied zwischen einem Frappé und einem Frappuccino?
Frappé und Frappuccino – oft verwechselt, aber in Wahrheit zwei ganz verschiedene Kaffee-Getränke!
Das Frappé hat seine Wurzeln in Griechenland und wird traditionell mit Instantkaffee, kaltem Wasser, Eiswürfeln und optional Milch zubereitet. Der Frappuccino hingegen ist eine moderne Erfindung von Starbucks: eine cremige Mischung aus Kaffee oder Espresso, Milch, Eis und verschiedenen süssen Aromen – oft mit Rahmhaube und zusätzlichen Toppings serviert.
Die Unterschiede liegen also nicht nur im Geschmack, sondern auch in Herkunft, Zubereitung und Zutaten.
Ursprung
Das Frappé hat seine Ursprünge in Griechenland und wurde in den 1950er-Jahren als erfrischender Eiskaffee populär.
Der Frappuccino dagegen ist eine eingetragene Marke von Starbucks®, die in den 1990er-Jahren aufkam – inspiriert vom traditionellen Frappé, jedoch neu interpretiert für den modernen Kaffeegenuss.
Zutaten
Ein Frappé wird traditionell mit Instantkaffee, Wasser, Zucker und Eis gemixt. Milch oder Rahm können hinzugefügt werden, wobei auch pflanzliche Produkte wie Hafer- oder Mandelmilch eine gute Option sind. Oft wird es mit einer cremigen Schaumhaube serviert.
Ein Frappuccino hingegen besteht normalerweise aus gebrühtem Kaffee oder Espresso, Eis, Milch und verschiedenen Aromen wie Sirup oder Saucen. Häufig wird er mit Schlagrahm und zusätzlichen Toppings wie Karamell- oder Schokoladensauce verfeinert.
Brühmethode
Beim Frappé werden Instantkaffee, Wasser und Zucker zuerst vermischt und kräftig geschüttelt oder gemixt, bis eine luftige Schaumschicht entsteht. Danach gibt man Eiswürfel und je nach Geschmack auch Milch oder eine pflanzliche Alternative hinzu.
Ein Frappuccino hingegen wird komplett im Mixer zubereitet. Starbucks® nutzt eine Mischung aus gebrühtem Kaffee oder Espresso, Milch, Eis und verschiedenen Aromen. Das Ergebnis ist ein cremiges, eisgekühltes Getränk, das mit Schlagrahm und feinen Toppings serviert wird.
Geschmacksprofil
Sprechen wir doch mal über das, was uns am meisten Freude macht – den Geschmack. Das Frappé überzeugt mit einem starken Kaffeearoma und einer leicht bitteren Note, insbesondere wenn man es ohne Milch oder Süssungsmittel geniesst. Der Schaum und das Eis sorgen für eine wunderbar erfrischende Wirkung.
Der Frappuccino dagegen ist deutlich süsser und ähnelt eher einem Dessert. Je nach verwendeten Sirupen oder Saucen variiert der Geschmack – von klassischem Kaffee über Karamell und Mocha bis hin zu saisonalen Varianten wie Pumpkin Spice ist alles möglich.
Kurz gesagt: Beide Getränke sind kalte Kaffeespezialitäten, doch das Frappé ist puristischer und kaffeeintensiver, während der Frappuccino süsser, reichhaltiger und oft mit Toppings verfeinert daherkommt.
Nun, da das Geheimnis rund um das Frappé gelüftet ist – bereit für die köstliche Welt des Mochas?
Was unterscheidet Frappé von Eiskaffee?
Die Unterschiede zwischen einem Frappé und einem Eiskaffee liegen hauptsächlich in den Zutaten, der Art der Zubereitung, dem Geschmack und der Konsistenz zu finden.
Zutaten und Zubereitung:
Ein Frappé entsteht durch das Mixen von Instantkaffee, Wasser, Zucker und Eis – so lange, bis eine luftige, schaumige Konsistenz entsteht. Für mehr Cremigkeit kann Milch oder Rahm hinzugefügt werden. Wer es geschmacklich variieren möchte, greift zu aromatisierten Sirups.
Der Eiskaffee wird aus normal gebrühtem Kaffee hergestellt, der danach gekühlt und mit Eiswürfeln serviert wird. Nach Belieben lässt er sich mit Milch, Rahm oder Süssungsmitteln verfeinern.
Cold Brew ist eine spezielle Art von Eiskaffee, bei der gemahlene Kaffeebohnen über Stunden in kaltem Wasser ziehen – das ergibt einen besonders sanften, erfrischenden Geschmack.
Textur und Konsistenz:
Der Mixvorgang verleiht dem Frappé eine dicke, cremige Textur – ähnlich wie ein Milchshake. Es wird schön schaumig und wird oft mit Schlagrahm oder weiteren Toppings serviert.
Der Eiskaffee hingegen bleibt in seiner flüssigen Form, wie man es vom klassischen Kaffee kennt. Durch die Eiswürfel wird er angenehm gekühlt und wirkt dadurch leichter und erfrischender als ein Frappé.
Geschmacksprofil:
Ein Frappé kann geschmacklich sehr vielfältig sein – je nach verwendeter Kaffeesorte und etwaigen Zusatzaromen. Durch den Zucker und die Milch ist es meist süsslicher und cremiger.
Der Eiskaffee hingegen bleibt näher am ursprünglichen Kaffeegeschmack. Allfällige Süssungsmittel oder Aromen ergänzen das Aroma des Kaffees, ohne es zu überdecken.
Ursprung und Beliebtheit:
Das Frappé hat seinen Ursprung in Griechenland und erfreut sich besonders während der Sommerzeit weltweit grosser Beliebtheit. Es wird oft als erfrischendes, dessertähnliches Getränk genossen. Unser geschätzter Eiskaffee ist rund um den Globus verbreitet – vor allem in wärmeren Klimazonen – jedoch nicht mit einer bestimmten Kultur verbunden. Er gilt als idealer Muntermacher für alle, die eine kühle Kaffeepause schätzen.
Zusammengefasst: Beide Getränke bieten eine kühle und koffeinhaltige Option, unterscheiden sich aber in Bezug auf Zutaten, Zubereitung, Konsistenz und Geschmacksprofil. Egal ob dir nach cremigem Genuss oder klarer Erfrischung ist – die Welt der kalten Kaffeegetränke hält für alle etwas bereit!